Wassergymnastik

Babyschwimmen
Was ist Wassergymnastik?

Im Wasser können Bewegungen aufgrund der Schwerelosigkeit in allen denkbaren Lagen und Richtungen erfolgen. Dies ist an Land nicht möglich. Stürze, ruckartige und schnellkräftige Bewegungen, die an Land oft zu Verletzungen führen, kommen im Wasser durch dessen bremsende Wirkung nicht vor. Der Auftrieb entlastet die Gelenke, vor allem die Wirbelsäule und die Knie, von dem eigentlichen Körpergewicht. Wenn Sie sich im Wasser entspannt auf den Rücken legen, wird die Wirbelsäule gestreckt. Der Druck auf die Bandscheiben nimmt erheblich ab. Die an Land ständig angespannte Haltemuskulatur des Rumpfes wird völlig entlastet.

Gegenüber Erkältungskrankheiten kann man sich vorbeugend abhärten, wenn das Wärmeregulationszentrum aktiviert wird. Entsprechende Reize können durch den Aufenthalt im Wasser gesetzt werden.

Zielgruppe

Wassergymnastik setzt nicht voraus, dass die Teilnehmer schwimmen können. Geben Sie dem Kursleiter Bescheid, ob oder wer (nicht) schwimmen kann. Prinzipiell sind das Schwimmen und die Wassergymnastik für alle Alters- und Personengruppen geeignet und nicht mit besonderen Gefahren verbunden.

Einer speziellen medizinischen Betreuung vor und während der Wassergymnastik bedarf es für Herzkreislaufvorgeschädigte sowie Bluthochdruckpatienten.

Schwerpunkte
  • Übungen zur Koordinationsschulung, kombinierte Übungen zur Konditionsverbesserung und Spiele im Wasser.
  • Die einzelne Übungsstunde hat keinen speziellen Schwerpunkt. Vielmehr werden in jeder Stunde Übungen zu mehreren Schwerpunkten im Wechsel ausgeführt.
  • Die Belastungen sind so gleichmäßiger verteilt und Überlastungen einzelner Körperpartien werden vermieden.
  • eigenes Therapiebecken